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Betriebssysteme

TU-Dresden-Ausgründung zeigt Router-Firmware der nächsten Generation

Am 9. Juni haben Imagination Technologies und Kernkonzept die allgemeine Verfügbarkeit des L4Re Microkernelsystems für die MIPS-Architektur bekannt gegeben. Das besondere Merkmal ist hierbei die Unterstützung für die kürzlich eingeführte Virtualisierungsfunktionen dieser Architektur.

Anlässlich der Bekanntgabe zeigten beide Firmen eine Demonstration eines Routers bei dem virtuelle Maschinen zur Separierung der Steuerung des WLAN von normalen Routerfunktionen genutzt wurden. Ein solcher Separierungsmechanismus ist nötig, da laut neuen Regularien der FCC (Federal Communications Commission der USA) irreguläre Modifikationen an WLAN-Einstellungen verhindert werden müssen. Durch die saubere Trennung lassen sich hier gesetzliche Anforderungen und der Einsatz vom Nutzer selbstbestimmter Software regelkonform umsetzen.

Die Virtualisierungslösung basiert auf dem L4Re Microkernsystem welches an der Professur für Betriebssysteme der TU Dresden entwickelt wurde und durch eine kleine, vertrauenswürdige, Codebasis das WLAN sicher von der restlichen Routerfirmware isolieren kann. Das L4Re-System wird von der in Dresden ansässigen Ausgründung Kernkonzept entwickelt und vertrieben. Die Betriebssystemegruppe ist begeistert, dass ihre Forschung einen Beitrag zur Ermöglichung und Weiterentwicklung freier Routersoftware leisten kann.

Stand: 16.6.2016, 16:12 Uhr
Autor: Dr.-Ing. Michael Roitzsch

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