TUD Logo

TUD Startseite » ... » Forschung » Usability-Labor » Laborausstattung

Professur MCI

Laborausstattung

Räumliche Ausstattung

Das Usability-Labor des Lehrstuhls Mensch-Computer Interaktion besteht aus einem Raum, der in einen Versuchsraum und einen Beobachtungsraum unterteilt ist. Die beiden Raumteile sind durch Glaswände voneinander getrennt, so dass auch eine akustische Trennung zwischen Versuchsraum und Beobachtungsraum entsteht. Im Versuchsraum finden die Untersuchungen statt, die per Videokamera aufgezeichnet werden können. Im Beobachtungsraum kann man die Untersuchungen durch spezielle Software (z.B. Morae) oder Hardware (Scan Converter) auf dem Bildschirm mitverfolgen. Weiterhin verfügt das Usability-Labor über die Möglichkeit, Interviews und Fokusgruppen durchzuführen.

Technische Ausstattung

Das Usability-Labor ist mit modernsten technischen Geräten und spezieller Software für Usability- und Accessibility-Untersuchungen ausgestattet. Die Gerätekonfiguration kann an die unterschiedlichen Untersuchungen angepasst werden, so dass auch sehr spezielle und anspruchsvolle Untersuchungen durchgeführt werden können. Hierdurch wird die detaillierte Aufzeichnung und somit eine präzise Analyse und Auswertung ermöglicht.

Hardware-Ausstattung

  • Jeweils ein Hochleistungsrechner mit Raidsystem im Beobachtungsraum und Versuchsraum
    Diese gewährleisten eine effiziente Datenerfassung und einen besseren Überblick über den Untersuchungsverlauf.
  • Unterschiedliche Kameras, Mikrophone in unterschiedlichen Ausführungen und Stative
    Das Labor verfügt über digitale und analoge, fest installiert und frei bewegliche Kameras in unterschiedlicher Größe. Weiterhin steht eine steuerbare Webcam mit eigenem Webserver zur Verfügung.
  • Sprachverbindung zwischen Versuchungsraum und Beobachtungsraum
    Über diese wird unter anderem eine Kommunikation zwischen Versuchsraum und Beobachtungsraum ermöglicht.
  • Scan Converter
    Scan-Converter ist ein spezielles Videobearbeitungsgerät mit deren Hilfe es möglich ist, Bildschirminhalte und die Aufnahme des Gesichts des Probanden in der Videoaufzeichnung zu kombinieren.

Mit Hilfe dieser Geräte können, je nach Anforderungen an die Untersuchungen, die Tests optimal gestaltet werden.

Software-Ausstattung

  • Desktop-Aufnahmetool Morae
    Morae besteht aus drei Komponenten: Recorder, Remote Viewer und Manager. Mit dem Morae Recorder kann man den Desktop, das Nutzerverhalten und Audio aufzeichnen. Diese werden in Echtzeit synchronisiert. Über den Remote Viewer im Beobachtungsraum können die Untersuchungen im Versuchsraum live beobachtet werden. Die Aufzeichnungen kann man mit dem Morae Manager bearbeiten und analysieren.
  • Diverse Videobearbeitungssoftware
    Mit Hilfe dieser Software wird das Erstellen von Videodateien in verschiedenen Formaten ermöglicht.
  • Spezielles Auswertungsprogramm SPSS
    Bei SPSS (Statistical Package for the Social Sciences) handelt es sich um eine Software, die die häufig genutzten statistischen Verfahren zur Auswertung von Untersuchungen unterstützt.

zurück

Stand: 1.2.2010, 14:28 Uhr
Autor: Dipl.-Medieninf. Jens Voegler