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Professur für Technische Informationssysteme

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Plusenergiehaus mit E-Mobilität

Inhaltsverzeichnis

[1.  Beschreibung]
[2.  Projektdetails]

     

1.  Beschreibung

Arbeit der TU Dresden, 2. Preis
Arbeit der TU Dresden, 2. Preis

Der Lehrstuhl TIS war im Team der TU Dresden beim offenen, interdisziplinären Planungswettbewerb zum Thema „Plusenergiehaus mit E-Mobilität“ beteiligt. Das Team konnte sich mit seinem Entwurf den zweiten Preis bei diesem Wettbewerb sichern!

Der im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau ausgelobte Wettbewerb sollte anhand eines real gebauten, architektonisch attraktiven Forschungs-Pilotprojektes, den Stand der Entwicklung in der Vernetzung von Elektro-Mobilität mit energieeffizientem, nachhaltigem Bauen und Wohnen in der Bundesrepublik Deutschland aufzeigen. Die energetische Vernetzung von Fahrzeugen und Immobilien sollte eine zentrale Rolle spielen wie auch die vollständige Recyclebarkeit des Hauses am Ende seiner Nutzung. Im Weiteren sollte gezeigt werden, dass ein Gebäude mit Plus-Energiestandard in der Lage ist, sich und seine Bewohner sowie mehrere Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Jahresleistung von insgesamt ca. 29.000 km allein aus Umweltenergien zu versorgen. Die im Haus bzw. in den Fahrzeugen eingebaute elektrische Speicherkapazität spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie als Puffer für die elektrische Versorgung von Haus und Fahrzeugen dienen und in Verbindung mit einem intelligenten Netz Speicheraufgaben erfüllen kann.

Das Projekt ist als Schaufenster für die Fachöffentlichkeit und die Bevölkerung gedacht, um den Stand der Technik aufzuzeigen. Mithilfe des Modellprojektes sollen durch ein begleitendes Monitoring über zwei Jahre die Leistungsfähigkeit von Komponenten im Dauerversuch getestet und Erfahrungen für die Breitenanwendung gesammelt werden. Gefördert werden soll damit auch die engere interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architektur, Automobilindustrie, Energieversorgung und Gebäudetechnik.

Die Arbeit des Lehrstuhl TIS umfasste insbesondere die Erstellung eines Konzepts zur Gebäudeautomation, z.B. der automatisierten Regelung und Steuerung der Beleuchtung, der Verschattung und des Rauchabzugs, um eine hohe Klimaqualität innerhalb des Hauses mit minimalem Energieeinsatz zu gewährleisten. Des Weiteren wurde ein innovatives Konzept zur Nutzerführung (z. B. Anzeige einer „Energieampel“ zum lastabhängigen Betrieb der Hausgeräte) und Anwesenheitsüberprüfung (sensorische bzw. manuelle Präsenzmeldung schalten gemeinsam mit einer Zeitplansteuerung den Raumzustand zwischen „benutzt“ und einem energiesparenden Standby-Betrieb) vorgeschlagen, um die Energieeffizienz zu optimieren und gleichzeitig die Wünsche der Bewohner bestmöglich umzusetzen.
Neben weiteren positiven Aspekten des Entwurfs (u.a. dem flexiblen Design und der guten Dimensionierung des Energieertrags) gaben die beschriebenen Konzepte den Ausschlag zur Preisverleihung.

     

2.  Projektdetails

Stand: 14.1.2016, 14:39 Uhr
Autor: Dipl.-Inf. Thomas Wagner