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Betriebssysteme

Vorlesungen, Übungen, Praktika und Seminare zum Thema Betriebssysteme

Inhaltsverzeichnis

[Übersicht]
[Grundlagen]
[Hauptstudium]
[Vertiefende Lehrveranstaltungen im Hauptstudium]

     

Übersicht

Grundlagen für Bachelor- und Diplomstudenten Vertiefung für Master- und Diplomstudenten Weitere Studiengänge
1. Semester Diplom 3. oder 5. Semester Allgemeine Qualifikation Basismodule und Allgemeine Qualifikation Vertiefungsmodule
Einführungspraktikum: Strategiespiele INF-D-220-1
Betriebssysteme und Sicherheit INF-B-380
Proseminar INF-D-520, INF-B-610
Studienbegleitendes Praktikum AVS
Seminar Echtzeit-AG INF-AQUA, INF-D-940
Verteilte Betriebssysteme INF-BAS4, INF-BI-1 INF-VERT4 DSE-E4, MCL-CSE
Echtzeitsysteme INF-BAS4 DSE-E10
Mikrokernbasierte Betriebssysteme DSE-E9
Mikrokernkonstruktion
Konstruktion und Verifikation Cyberphysischer Systeme
Paper Reading Group AVS DSE
Scheduling-Theorie
Komplexpraktikum systemnahe Programmierung INF-MA-PR, INF-E-4 DSE
Komplexpraktikum Mikrokern-Systeme INF-MA-PR
Abschlussarbeit Bachelorarbeit Master- oder Diplomarbeit

     

Grundlagen

Betriebssysteme und Sicherheit

Der erste Kontakt mit dem Fach Betriebssysteme erfolgt im 3. oder 5. Semester in der Pflichtvorlesung "Betriebssysteme und Sicherheit", einer systematischen Einführung in die Grundlagen der Betriebssystemkonstruktion und der parallelen und verteilten Programmierung. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch auf dem Entwurf sicherer Systeme und Grundlagen in Kryptographie. Am Beispiel der UNIX-Familie werden die vorgestellten Prinzipien demonstriert.

Einführungspraktikum: Strategiespiele

Alle Studenten des Diplomstudiengangs absolvieren dieses Einführungspraktikum am Ende ihres ersten Semesters. Es wird im Zusammenhang mit dem Roboter-Praktikum des Lehrstuhls für Systems Engineering durchgeführt.

Studienbegleitendes Praktikum

Das Studienbegleitende Praktikum führt in die Programmierung unter UNIX ein.

Proseminar

Im 4. Semester bietet sich die Teilnahme am Proseminar "Betriebssysteme" an. Hier halten die Studenten Vorträge zu Themen, die von den Mitarbeitern des Lehrstuhls vorgeschlagen oder von den Teilnehmern aufgrund eines besonderen Interesses selbst ausgesucht werden.

     

Hauptstudium

Die Lehrveranstaltungen im Hauptstudium werden im Rahmen des Fach- und Vertiefungsgebiets "Architektur verteilter Systeme" angeboten.

Verteilte Betriebssysteme (Distributed Operating Systems)

In der Vorlesung "Verteilte Betriebssysteme" werden wichtige Themenkomplexe der Grundvorlesung vertieft. Diese Themen sind zur Zeit Skalierbarkeit verteilter Systeme, Fehlertoleranzverfahren, Parallelrechnerbetriebssysteme und Sicherheit in verteilten Systemen.

Echtzeitsysteme (Real-Time Systems)

In der Vorlesung zu Echtzeitsystemen wird dieses weite und noch relativ unstrukturierte Gebiet einigermaßen umfassend - also nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Betriebssysteme - behandelt.

Hauptseminar Echtzeit-AG

Ab dem 5. Semester können Interessierte an der Echtzeit-AG des Lehrstuhls teilnehmen. Dort finden regelmäßige Vorträge durch Mitarbeiter, fortgeschrittene Studenten oder Gäste zu aktuellen Forschungsthemen unserer und anderer Gruppen statt. Eine aktive oder zunächst auch passive Teilnahme erlaubt den Einstieg in das zentrale Forschungsprojekt der Gruppe - Sicherheit und Echtzeit auf der Grundlage mikrokernbasierter Systeme. Im Rahmen der Echtzeit-AG werden auch die Forschungs- oder Hauptseminare des Lehrstuhls durchgeführt.

Beleg- und Diplomarbeiten

Beleg- und Diplomarbeiten in der Betriebssystemegruppe kommen in der Regel aus den Forschungsaktivitäten. Näheres finden Sie in Hinweise zu Diplomarbeiten in der Betriebssystemegruppe und Aufbau von Diplomarbeiten.

     

Vertiefende Lehrveranstaltungen im Hauptstudium

Diese weiterführenden Vorlesungen basieren sehr stark auf dem Engagement von Mitarbeitern. Daher ist - abhängig von den anderen Verpflichtungen der Mitarbeiter (Drittmittelprojekte, Endphase Promotionsvorhaben und dergleichen) - die Durchführung nicht immer und auch nicht Dauer gesichert.

Fortgeschrittene Systemnahe Programmierung

Das Aufbautraining in systemnaher Programmierung vertieft die C++-Fähigkeiten der Teilnehmer um auf unsere praktisch orientierten Lehrveranstaltungen vorzubereiten. Der Umgang mit dem Compiler und Basiswerkzeugen, das Programmieren mit Pointern und Threads und das Schreiben von gutem Code werden hier intensiv geübt. Das eine Woche dauernde Training findet vor Beginn des Wintersemesters statt.

Mikrokernbasierte Betriebssysteme (Microkernel-Based Operating Systems)

In der Lehrveranstaltung "Konstruktion Mikrokernbasierter Betriebssysteme" sollen verschiedene Aspekte bei der Konstruktion und Implementierung mikrokernbasierter Betriebssysteme behandelt werden. Dabei werden zum einen grundlegende Mechanismen diskutiert, die zur Konstruktion effizienter Systeme erforderlich sind. Zum anderen soll an Hand verschiedener Beispielsysteme die Flexibilität des Mikrokernansatzes verdeutlicht werden.

Komplexpraktikum

Eng gekoppelt mit obiger Vorlesung wird ein sehr anspruchsvolles Komplexpraktikum angeboten, in welchem die Teilnehmer in Gruppen eine Anwendung auf einem Mikrokern entwerfen und implementieren.

Mikrokernkonstruktion (Microkernel Construction)

Die Vorlesung "Mikrokernkonstruktion" soll die aktuellen Enwicklungen im Bereich Mikrokerne der 2. Generation in praktischer Art und Weise nahe bringen. Es wird zuerst eine kurze Einführung in das Gebiet der Mikrokern-Betriebssysteme geben. Im Verlauf der Lehrveranstaltung werden dann Mechanismen von modernen Mikrokernen an realen Beispielen erläutert und durch praktische Übungen begleitet.

Konstruktion und Verifikation Cyberphysischer Systeme

Der Einführungskurs "Konstruktion und Verifikation Cyberphysischer Systems" führt in die Themenbereiche ein, deren Kenntnis für die Konstruktion und Verifikation cyberphysischer Systeme nötig ist. Der Kurs umfasst grundlegende Themen aus den Bereichen Feedbackkontrolle, Modellierung physikalischer Systeme, Echtzeitsysteme und Programverifikation.

Scheduling-Theorie

Beim Entwurf von Betriebssystemen ist die Entscheidung, wann welchem Prozess wieviel Rechenzeit zugeteilt werden kann, von entscheidender Bedeutung. Ziel dieser Vorlesung ist es, die Teilnehmer mit den grundlegenden Begriffen, Verfahren und Ergebnissen der Scheduling-Theorie vertraut zu machen.

Paper Reading Group

In der Paper Reading Group diskutieren wir interessante historische und aktuelle wissenschaftliche Publikationen.

Stand: 7.4.2015, 14:37 Uhr
Autor: Dr.-Ing. Michael Roitzsch