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Arbeitsablauf für Großen Beleg, Bachelor-, Diplom- und Masterarbeit

Themenwahl

Unser Lehrstuhl bietet eine Vielzahl von interessanten und anspruchsvollen Themen, die direkt in die Forschungsarbeiten der Mitarbeiter eingebettet sind. In der Regel sind die Arbeiten daher sehr praxisorientiert, auf eine prototypische Implementierung wird also Wert gelegt.
(siehe unsere aktuellen Themenangebote)

Zusätzlich ist es möglich, auch eigene Themenvorschläge an uns heranzutragen. Wir werden diese dahingehend prüfen, inwieweit sie den Anforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit entsprechen und ob es einen Mitarbeiter gibt, der diese Arbeit betreuen kann.

Auch externe Aufgabenstellungen in Kooperation mit Unternehmen sind möglich. In der Regel wird zwischen der Firma und der TU Dresden ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, der die finanzielle Vergütung des Wissenstransfers und die Verwertungsrechte der im Rahmen der Arbeit entwickelten Ideen und Lösungen regelt. Auch in diesem Fall werden die wissenschaftlichen Anforderungen geprüft (bei Praxisprojekten manchmal zu gering) und ein Mitarbeiter gesucht, der die Arbeit betreuen kann.

Aufgabenstellung, Beginn der Bearbeitung

Die Aufgabenstellung wird vom Betreuer erstellt und muss vom verantwortlichen Hochschullehrer (Prof. Schill) unterzeichnet werden. Daraufhin wird sie über das Sekretariat von Frau Jarschel (APB/3110) an das Prüfungsamt weitergeleitet. (siehe Beispiel einer Aufgabenstellung)

Eine weitere wichtige Voraussetzung für den Beginn der Arbeit ist das Vorliegen eines Vertrag über die Nutzungsrechte der wissenschaftlichen Ergebnisse der Arbeit. (Vorlage)

Die Arbeit beginnt dann offiziell zum festgelegten Termin.

Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten 2 Monate (Bachelor: 6 Wochen) nach Ausgabe zurückgegeben werden.

Die Bearbeitungsfristen sind in den Prüfungsordnungen der einzelnen Studiengänge festgelegt. Derzeit betragen sie:

23 Wochen für Diplom- und Master-Arbeit,
20 Wochen für Großen Beleg,
11 Wochen für Bachelor, sowie
6 Monate für Diplomarbeit (vollzeit) und Großen Beleg (studienbegleitend) nach der alten DPO von 2004.

Abstimmung mit dem Betreuer

Damit die Arbeit nicht komplett am Thema vorbeigeht oder am Ende die Zeit zur erfolgreichen Fertigstellung fehlt, ist es notwendig, sich regelmäßig mit dem Betreuer abzustimmen. Hier haben sich 2-3-wöchige Treffen als sehr sinnvoll bewährt. Dies ist mit jedem Betreuer individuell zu vereinbaren. Ist das Thema in die Arbeit einer Forschergruppe eingebunden (z.B. Service and Cloud Computing), sollte der Student an den regelmäßigen Treffen der Gruppe teilnehmen. Am Ende geht auch die Teamfähigkeit des Studenten in die Bewertung der Arbeit ein.

Forschungsseminar

Ungefähr nach der Hälfte der Bearbeitungszeit erhalten Diplom- und Master-Studenten im Rahmen des Forschungsseminars die Möglichkeit, ihre Zwischenergebnisse vor den Mitarbeitern des Lehrstuhls und anderen Studenten vorzustellen und so wichtige Hinweise für die weitere Bearbeitung der Aufgabe zu erhalten. Dies dient zur Vorbereitung der Verteidigung. Weiterhin sollten Sie die Chance nutzen, andere Studenten und deren Arbeiten kennen zu lernen, um z.B. Synergieeffekte zu finden. Oft liegen die Themen recht nah bei einander. Der Vortrag im Forschungsseminar ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss der Arbeit. ( siehe Terminplan Forschungsseminar)

Schriftliche Ausarbeitung

Die schriftliche Ausarbeitung ist für viele Studenten oft der schwierigste Teil der Aufgabe. Mit dem Festhalten der wichtigsten Ideen und Probleme sollte schon frühzeitig begonnen werden. In den letzten 4 Wochen vor Abgabe mit dem Aufschreiben zu beginnen, ist absolut unrealistisch. Viele Ideen, Probleme und Details, die während der Bearbeitung aufgefallen sind, sind dann längst wieder vergessen. In der Ausarbeitung sollen nicht nur die Endergebnisse dargestellt werden, sondern auch der Weg, wie man zu diesen Ergebnissen gekommen ist. Sowohl Konzepte und Ideen, die verworfen wurden, als auch die Begründung solcher Entscheidungen sind für das Verständnis der Arbeit wichtig. (siehe Beispiel für die Gliederung der schriftlichen Ausarbeitung)

Achtung: Selbständigkeitserklärung nicht vergessen!

Bitte achten Sie darauf, dass der größte Teil der Arbeit (>60%) dem eigenen Anteil (Konzept, Implementierung, Validierung) gewidmet sein sollte.

Umfang der Arbeit
Es ist sehr schwierig, Richtgrößen für den Umfang der Arbeiten vorzugeben, da die Themen meist sehr unterschiedlich sind. Folgende Seitenzahlen (Text ohne Anhang und Verzeichnisse) haben sich in unserer Arbeitsgruppe bewährt:

Bachelor: 50 Seiten (±10)
Großer Beleg: 60 Seiten (±10)
Diplom / Master: 80 Seiten (±10)

Dabei bitte folgende Formatierungsvorgaben beachten:

  • Nutzung einer eigenen Vorlage:
    • Schriftgröße: 10 Punkte
    • Zeilenabstand: 1fach
    • doppelseitiger Ausdruck
    • außen Korrekturrand: max. 3 cm
    • innen Binderand: ca. 4 cm
  • Nutzung des Coporate Designs der TU Dresden:

Implementierung

Die eigenen Konzepte sollen im Rahmen der Arbeit auch validiert werden. Wir legen großen Wert auf die Praxistauglichkeit der entworfenen Konzepte. Dies kann am besten durch die Implementierung eines Prototypen nachgewiesen werden. Ein lauffähiger Prototyp ist eine wichtige Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss einer Diplom- oder Bachelorarbeit. Dem Betreuer sind bei Abgabe alle Quellen und eine entsprechende Dokumentation zu übergeben.

Verlängerung der Bearbeitungszeit

Die Verlängerung der Bearbeitungszeit ist grundsätzlich möglich und in der Prüfungsordnung der Fakultät geregelt. Demnach muss ein schriftlicher Antrag mit einer stichhaltigen Begründung der Notwendigkeit der Verlängerung rechtzeitig vor Ablauf der Abgabefrist im Sekretariat bei Frau Jarschel (APB/3110) eingereicht werden. Der betreuende Hochschullehrer entscheidet dann, ob eine Verlängerung gerechtfertigt ist.

Zur Antragstellung ist folgendes Formular zu verwenden: Formular Verlängerungsantrag

Derzeit geregelte Verlängerungszeiten: max. 50% der Bearbeitungszeit.

Abgabe

Die Arbeit ist vor oder am Tag des Ablaufs der Bearbeitungsfrist in 2facher gebundener Ausfertigung und in digitaler Textform (bevorzugt PDF) einzureichen. Diplom-, Master-  und Bachelor-Arbeiten müssen im Prüfungsamt (Öffnungszeiten beachten!) vorgelegt werden, Belegarbeiten sind dagegen im Sekretariat bei Frau Jarschel (APB/3110) einzureichen.

Weiterhin sind die pdf-Datei der Arbeit und jegliche Quellen, Rechercheergebnisse und Dokumentationen in elektronischer Form beim Betreuer abzugeben (bevorzugt durch Hochladen im SVN-Repository).

Bewertung

In die Bewertung der schriftlichen Arbeit fließen 4 Komplexe ein. Das sind der Gesamteindruck der schriftlichen Arbeit, die Qualität der State-of-the-Art-Analyse, der eigenen Konzeption und der Validierung, die meist im Rahmen einer Implementierung durchgeführt wird. Diese 4 Bewertungskomplexe sind gleich gewichtet und gehen somit zu jeweils 25% in die Note der schriftlichen Arbeit ein.

Gesamteindruck Erfüllung der Aufgabenstellung: Aufgabenstellung, Qualität der Ergebnisse, Verwertbarkeit
Vorgehensweise des Studenten: allgemeine Arbeitsweise, Einbindung existierender Ergebnisse, selbständiges Arbeiten, Abstimmung mit dem Betreuer
Zeitplanung: Planung eingehalten? Verlängert, aus welchen Gründen?
Äußere Form: logischer Aufbau der Arbeit, Schreibstil, Fehlerfreiheit, Darstellung/Layout, Einleitung/Zusammenfassung
State-of-the-Art/
Related Work
wichtige Arbeiten zitiert, in Lösung einbezogen, Analyse und Vergleich systematisch, umfassend und begründet?
Konzeption (eigene Arbeit) Originalität, Beschreibung der Problemstellung, Einordnung der Aufgabenstellung, Beschreibung und Begründung der Lösung, Konzeption sollte unabhängig von Implementierung sein, verschiedene Ansätze untersucht
Validierung (praktischer Teil) Validierung geeignet, Komplexität der Arbeitsumgebung und Implementierung, Ergebnisse aussagekräftig, systematisches Vorgehen, praktischer Teil stabil, fehlerfrei und gut dokumentiert

Verteidigung

Die Verteidigung findet gewöhnlich 2-4 Wochen nach Abgabe der Arbeit statt. In der Verteidigung soll der Student die Ergebnisse seiner Arbeit in einem 25-30 min. Vortrag präsentieren und in einer anschließenden Diskussion verteidigen.

Die Endnote berechnet sich zu 3 Teilen aus der Note der schriftlichen Arbeit und zu einem Teil aus der Note der Verteidigung: Endnote = (3 * schriftl. Arbeit + 1 * Verteidigung) ÷ 4

Folien im Corporate Design der TU Dresden finden Sie unter folgendem Link: TUD Präsentationsfolien

Stand: 20.11.2017, 3:17 Uhr
Autor: Webmaster

Kontakt
Romy Jarschel

Tel.: +49 (0) 351 463-38263
Fax: +49 (0) 351 463-38251
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