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Fakultät Informatik

against racism

Wissenschaftliche Vorträge

Extraktion geographischer Entitäten zur Suche nutzergenerierter Inhalte für Nachrichtenereignisse

Verteidigung im Promotionsverfahren von Dipl.-Medieninf. Philipp Katz (Institut für Systemarchitektur, Lehrstuhl Rechnernetze)

22.10.2014, 11:00 Uhr, INF 1004 (Ratssaal)

Der Einfluss sogenannter nutzergenerierter Inhalte im Web hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Auf Plattformen wie Blogs, sozialen Netzwerken oder Medienportalen werden durch Anwender kontinuierlich Textnachrichten, Bilder oder Videos publiziert. Auch Inhalte, die aktuelle gesellschaftliche Ereignisse, wie beispielsweise den Euromaidan in Kiew dokumentieren, werden durch diese Plattformen verbreitet. Nutzergenerierte Inhalte bieten folglich das Potential, zusätzliche Hintergrundinformationen über Ereignisse direkt vom Ort des Geschehens zu liefern. Diese Arbeit verfolgt die Vision einer Nachrichtenplattform, die unter Verwendung von Methoden des Information Retrievals und der Informationsextraktion Nachrichtenereignisse erkennt, diese automatisiert mit relevanten nutzergenerierten Inhalten anreichert und dem Leser präsentiert. Zur Suche nutzergenerierter Inhalte kommen in dieser Arbeit maßgeblich geographische Entitäten, also Ortsbezeichnungen zum Einsatz. Für die Extraktion dieser Entitäten aus gegebenen Nachrichtendokumenten stellt die Arbeit verschiedene neue Methoden vor. Die Entitäten werden genutzt, um zielgerichtete Suchanfragen zu erzeugen. Es wird gezeigt, dass sich eine geounterstützte Suche für das Auffinden nutzergenerierter Inhalte besser eignet als eine konventionelle schlüsselwortbasierte Suche.


Aughanded Virtuality - Die Hände im virtuellen Raum

Präsentation der Diplomarbeit (alle Studiengänge) von Tobias Günther (Institut für Software und Multimediatechnik; Professur für Mediengestaltung)

28.10.2014, 10:00 Uhr, INF 2101 Beratungsraum 2. Etage

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Augmented Virtuality Technologie und insbesondere mit der egozentrischen Darstellung realer Körperpartien in virtuellen, immersiven Umgebungen. In diesem Zusammenhang wurde eine prototypische Anwendung entwickelt, die in Echtzeit die aktuelle Ansicht der Hände des Nutzers der virtuellen Szene überlagert. Dies geschieht in Form eines aufgezeichneten Videostreams, der in Vorverarbeitungsschritten in Hautbereiche und nicht relevante Hintergrundgebiete segmentiert wird. Vorteile im Vergleich zu virtuellen Avataren ergeben sich durch die detailreiche, individuelle und realistische Repräsentation des Nutzerkörpers sowie die Einsparung aufwändiger Tracking-Hardware. Eine durchgeführte Nutzerstudie weist darauf hin, dass die Verwendung des entwickelten Prototypen den Präsenzeindruck und die User Experience des Nutzers in der virtuellen Umgebung positiv beeinflussen kann.


Erkennung von doppelten Bildteilen

Präsentation der Studienarbeit (Großer Beleg) von Lilli Gast (Institut für Systemarchitektur, Datenschutz und Datensicherheit)

28.10.2014, 13:00 Uhr, INF E08

Unerwünschte Teile eines Bildes lassen sich effizient mit dem Kopierpinsel aktueller Bildverarbeitungs- programme verstecken. Dazu wird ein ausgewählter Bildbereich kopiert und an der Position des zu versteckenden Bildinhalts eingefügt. Besonders gut funktioniert dies in stark texturierten Bereichen, wie einer Wiese. Durch die Bearbeitung entstehen Duplikate, die in unveränderten Originalaufnahmen nicht zu erwarten sind. Eine Erkennung dieser Form der Bildmanipulation ist deshalb durch eine Suche nach Duplikaten in einem Bild möglich. In der Literatur sind bereits verschiedene Algorithmen bekannt.
Im Rahmen der Belegarbeit sollen forensische Methoden zur Erkennung von duplizierten Bildteilen im Hinblick auf einen Einsatz in vom Menschen geschaffenen Umgebungen betrachtet und diskutiert werden. Industriell gefertigte Objekte sind per Definition sehr ähnlich und dies kann zu Fehlern bei der forensischen Analyse führen. Aufbauend auf einem kurzen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung soll je ein besonders leistungsfähiger Detektor zur block-basierten und Merkmalspunkt-basierten Analyse ausgewählt werden. Die Detektoren sind im Hinblick auf die Anwendung bei Fotografien von künstlichen Objekten praktisch zu evaluieren. Mit Hilfe einer eigenen Sammlung von Testbildern sollen die Grenzen der Verfahren genauer ergründet und eigene Verbesserungsvorschläge entwickelt werden. Eine Diskussion und Bewertung der Ergebnisse schließen die Arbeit ab.



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Stand: 21.10.2014, 22:50 Uhr
Autor: Webmaster