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Professur Prozesskommunikation

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Laufende Arbeiten

Inhaltsverzeichnis

[1.  Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten]
[2.  Studienarbeiten]

     

1.  Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten

PROFINET IO Protokoll- und Gerätetest-Lösung

Zielstellung:
PROFINET IO ist einer der führenden Industrial Ethernet Standards. Um die Interoperabilität zwischen Geräten verschiedener Hersteller zu sichern, ist es notwendig, dass Geräte je nach Ausbaustufe bestimmte Teile der PROFINET IO Spezifikation umsetzen. Jedes Gerät, welches im Produktivbetrieb eingesetzt werden soll, muss daher einen Zertifizierungsprozess in entsprechenden Testlaboren durchlaufen. Bislang wird in diesen Tests jedoch fast ausschließlich im Hinblick auf die Abdeckung der Spezifikation geprüft.
Durch den generell wachsenden Einfluss von Technologien aus der Enterprise-IT in Bereiche, die ursprünglich automatisierungsspezifischen Technologien vorbehalten waren, wandelt sich auch die Wahrnehmung von Herstellern und Anwendern bezüglich des Begriffs der Zuverlässigkeit. Es ändern sich somit die Anforderungen in Bezug auf die Resistenz von Geräten und Implementierungen gegenüber nicht spezifiziertem Verhalten.
Ziel der Arbeit ist, auf Basis eines vorhandenen PROFINET IO Stacks eine Lösung zu entwickeln, die es ermöglicht, andere Geräte und Implementierungen an den Grenzen der Spezifikation und darüber hinaus zu untersuchen. Damit soll beispielsweise entdeckt werden, ob Geräte beim Empfang von "sinnvoll fehlerhaften" Daten in einem definierten und funktionsfähigen Zustand verbleiben oder ob bzw. inwieweit ein Prozess auf diesem Wege gestört würde. Dies geht über die gegenwärtig üblichen Zertifizierungstests hinaus.
Damit Zuverlässigkeitstests durchgeführt werden können, müssen etwaige Testfälle im Vorfeld flexibel beschreibbar sein, jedoch auch genug Freiraum für Zufälligkeit lassen. Weiterhin müssen Möglichkeiten geschaffen werden, Testabläufe ausgiebig zu protokollieren, um sie nachvollziehbar und wiederholbar zu machen.
Aufgabe:
  • Evaluation des bestehenden Stacks bzgl. des Anpassungsbedarfs
  • Analyse bestehender Ansätze
  • Entwicklung einer Beschreibungssprache zum Formulieren von Testfällen
  • Entwicklung einer Anwendung zum Konfigurieren von Testfällen
  • Validierung der Ergebnisse anhand automatisierungsspezifischer Anwendungsfälle

Die erstellten Lösungen sind umfassend zu testen und zu dokumentieren.

bearbeitet durch: Philipp Böhme
Betreuer: Dipl.-Inf. Robert Lehmann, Dipl.-Inf. Stefan Mätzler
Bearbeitungszeitraum: 20.05.2013 - 19.11.2013
Integration von Alarmen in das PNIO-Softwaregerät

Zielstellung:
Im Rahmen von Arbeiten am Lehrstuhl ist ein PROFINET IO-Stack entstanden und wurde in ein generisches "PNIO-Software-Gerät" implementiert. Dieses Gerät kann in ein Netzwerk integriert werden und bildet ein reales Gerät nach. Während des Betriebes eines solchen Gerätes treten Situationen auf, in denen Alarme ausgelöst werden. Diese Alarme können in verschiedene Klassen eingeordnet werden (Prozessalarme, Konfigurationsänderungen, Betriebsstörung, etc.).
Im Rahmen der Arbeit ist eine Analyse durchzuführen, welche Alarme bzw. Klassen von Alarmen von einem Softwaregerät ausgelöst werden können und wie vom IO- Controller auf die generierten Alarme zu reagieren ist. Das in der Analyse abgeleitete Alarmmodell ist in die bestehenden Strukturen zu integrieren. Zum Test und zur aggregierten Alarmbehandlung ist ein Alarmclient zu implementieren.

Aufgaben:
  • Analyse des vorhandenen Gerätes
  • Evaluation von relevanten Alarmen
  • Modellierung der angestrebten Integrationslösung
  • prototypische Implementierung der verwendeten Alarme
  • Erweiterung eines Clients zur Visualisierung der Alarme

Die erstellten Lösungen sind umfassend zu testen und zu dokumentieren.

bearbeitet durch: Silvio Stark
Betreuer: Dipl.-Inf. Robert Lehmann, Dipl.-Inf. Stefan Mätzler
Bearbeitungszeitraum: 01.05.2013 - 31.10.2013

     

2.  Studienarbeiten

Derzeit werden keine Studienarbeiten bearbeitet
Stand: 7.5.2013, 16:14 Uhr
Autor: Dipl.-Inf. Roman Frenzel

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. habil.
Martin Wollschlaeger

Tel.: +49 (0) 351 463-39670
Fax: +49 (0) 351 463-39668
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