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Fakultät Informatik

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Die Geschichte

Inhaltsverzeichnis

[1. Geschichte der Fakultät Informatik]
[2. Geschichte der Informatik an der Ingenieurhochschule Dresden]
[3. Geschichte der Informatik an der Technischen Universität Dresden]
4. Ausstellung zur historischen Rechentechnik

     

1. Geschichte der Fakultät Informatik

Die Informatik ist eine relativ junge Wissenschaft, die sich mit der Entwicklung der Computer als eigenständige Wissenschaft aus der Mathematik und der Elektrotechnik herausgebildet hat.

Die Informatik an der Technischen Universität Dresden kann im Vergleich mit anderen deutschen Hochschulen und Universitäten auf eine langjährige Tradition zurückblicken, die ihre Wurzeln an der Technischen Universität Dresden selbst und an der ehemaligen Ingenieurhochschule Dresden hat. Die Traditionslinien beider Bildungsstätten und ihrer Vorgängereinrichtungen wurden im Jahr 1986 mit der Vereinigung der universitären Informatikausbildung und -forschung in Dresden im Informatik-Zentrum an der Technischen Universität Dresden zusammengeführt. Die im Jahr 1990 gegründete Fakultät Informatik an der Technischen Universität Dresden ist dieser Tradition verpflichtet.

Die TU Dresden wurde seit 1990 mit nunmehr 14 Fakultäten, darunter die Fakultät Informatik, zur Volluniversität ausgebaut. Ausgewählte angewandte Gebiete der Informatik bleiben weiterhin an anderen Fakultäten zugeordnet, dies betrifft insbesondere die Wirtschaftsinformatik an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sowie die Medizinische Informatik an der Medizinischen Fakultät "Carl Gustav Carus".

     

2. Geschichte der Informatik an der Ingenieurhochschule Dresden

Neubau Dürerstraße 1901
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Gesamtansicht vor 1945
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1861 Gründung der Städtischen Gewerbeschule Dresden auf Antrag von Karl Wilhelm Clauß.
Jan. 1926 Gründung der Technischen Lehranstalten Dresden.
1952 Umbenennung in Fachschule für Maschinenbau, Elektrotechnik und Feinmechanik Dresden.
1953 Umbenennung in Fachschule für Schwermaschinenbau, Elektrotechnik und Feinmechanik Dresden.
1955 Umbenennung in Fachschule für Leichtbau Dresden.
1956 Umbenennung in Ingenieurschule für Flugzeugbau Dresden.
Neubau Dürerstraße 1958
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Lesesaal der Bibliothek
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1962 Umbenennung in Ingenieurschule für Maschinenbau und Elektrotechnik Dresden.
29.04.1969 Gründung der Ingenieurhochschule Dresden mit den Sektionen
  • Sektion Informationsverarbeitung
  • Sektion Informationselektronik
Rektor wird Prof. Eberhard Buzmann..
Die Ausbildung im Studiengang Informationsverarbeitung hat eine Regelstudienzeit von 7 Semestern und schließt mit dem Prädikat Hochschul-Ingenieur ab. Der Übergang zur akademischen Ausbildung mit 8 Semestern Regelstudienzeit im Studiengang Informationsverarbeitung und dem Abschluss Diplom-Ingenieur erfolgt 1972. Anstehende Promotionen bedürfen einer ministeriellen Genehmigung. Die Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Informatik wird damit in Dresden neben der in der gleichnamigen Sektion Informationsverarbeitung der TU Dresden wesentlich ausgebaut.
01.10.1975 Rektor wird Prof. Erich Trzeba.
01.02.1980 Der Ingenieurhochschule wird das Promotionsrecht (Dr.-Ing.) verliehen.
02.10.1984 Rektor wird Prof. Horst Tzschoppe.
04.10.1986 Vereinigung der Ingenieurhochschule Dresden mit der Technischen Universität Dresden und Bildung des Informatik-Zentrums des Hochschulwesens an der TU Dresden durch Zusammenführung der beiden Sektionen Informationsverarbeitung der IH Dresden und der TU Dresden.
Clubraum im Studentenwohnheim
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Lehre am PC
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BASIC-Labor
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BASIC-Labor
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ESER EC1022
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RS4000
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3. Geschichte der Informatik an der Technischen Universität Dresden

01.05.1828 Eröffnung der Technischen Bildungsanstalt Dresden.
23.11.1851 Ernennung zur Königlich Sächsischen Polytechnischen Schule.
01.02.1871 Umbenennung in Königlich Sächsisches Polytechnikum, der höchsten technischen Bildungsstätte in Sachsen.
03.02.1890 Umbenennung in Königlich Sächsische Technische Hochschule zu Dresden.
1900 Die Technische Hochschule Dresden erhält das Promotionsrecht zum Dr.-Ing.
13.02.1945 Zerstörung Dresdens und der Technischen Hochschule Dresden durch anglo-amerikanische Luftangriffe. Das Hochschulviertel wird zu 85% zerstört. Der Hochschulbetrieb wird eingestellt.
01.10.1946 Wiedereröffnung als Technische Hochschule Dresden (TH).
1949 Entwurf eines autonomen Rechen-, Steuer- und Speicherwerks auf Magnettrommelbasis durch Prof. N. J. Lehmann an der TH Dresden.
1952 Entwurf eines Rechenautomaten durch Prof. N. J. Lehmann im Institut für Angewandte Mathematik der TH Dresden.
Sep. 1956 Gründung des Instituts für Maschinelle Rechentechnik in der mathematischen Abteilung der TH Dresden. Direktor wird Prof. N. J. Lehmann.
1956 Aufbau einer ersten Fachausbildung Rechentechnik im Rahmen der Mathematik und einer begleitenden theoretischen Forschung durch Prof. N. J. Lehmann am Institut für Maschinelle Rechentechnik der TH Dresden.
1956 Fertigstellung des ersten elektronischen Rechenautomaten D1 in der DDR durch Prof. N. J. Lehmann am Institut für Maschinelle Rechentechnik der TH Dresden.
1959 Fertigstellung des elektronischen Rechenautomaten D2 auf Röhrenbasis durch Prof. N. J. Lehmann am Institut für Maschinelle Rechentechnik der TH Dresden.
05.10.1961 Umbenennung der Technischen Hochschule Dresden in Technische Universität Dresden.
1963 Fertigstellung des Universalrechenautomaten D4a auf Transistorbasis mit integrierter Ein- und Ausgabe als Tischrechner durch Prof. N. J. Lehmann am Institut für Maschinelle Rechentechnik der TU Dresden. Der erste Klein- bzw. Tischrechner D4a in Größe eines Fernsehers wird in einigen Zitaten als weltweit erster Personalcomputer im Sinne des Wortes bezeichnet.
25.02.1968 Einführung der Bezeichnung "Informatik" für eine neue Wissenschaft im Rahmen des "3. Internationalen Kolloquiums zu aktuellen Fragen der Rechentechnik" vom 18.02. bis 25.02.1968 am Institut für Maschinelle Rechentechnik an der TU Dresden.
22.10.1968 Die 3. Hochschulreform führt zur Auflösung der Institute und zur Bildung von Sektionen.
01.01.1969 Gründung der Sektion Informationsverarbeitung an der TU Dresden. Damit erhält die universitäre Ausbildung und Forschung auf dem Gebiet der Informatik an der TU Dresden eine institutionelle Basis. Die Ausbildung im Studiengang Informationsverarbeitung hat eine Regelstudienzeit von 9 Semestern und schließt mit dem akademischen Grad Diplom-Ingenieur ab. Das Promotionsrecht zum Dr.-Ing. und Dr. sc. techn. wird durch die Fakultät Elektrotechnik/Elektronik der TU Dresden wahrgenommen.
04.10.1986 Vereinigung der Ingenieurhochschule Dresden mit der TU Dresden und Bildung des Informatik-Zentrums des Hochschulwesens an der TU Dresden durch Zusammenführung der beiden Sektionen Informationsverarbeitung der IH Dresden und der TU Dresden. Direktor wird Prof. Horst Tzschoppe. Das Informatik-Zentrum wurde mit einer jährlichen Immatrikulation von 400-500 Direkt- und Fernstudenten zur größten akademischen Ausbildungsstätte für Informatiker in der ehemaligen DDR. Das Abschlussprädikat im Studiengang Informationsverarbeitung wird 1989 in Diplom-Informatiker umbenannt. Das Promotionsrecht bleibt bei der Fakultät Elektrotechnik/Elektronik.
06.11.1990 Gründung der Fakultät Informatik an der Technischen Universität Dresden nach der politischen Wende gemäß der vorläufigen Grundordnung der TUD vom 06.11.1990 und folgender Struktur:
  • Institut für Technische Informatik
  • Institut für Theoretische Informatik
  • Institut für Rechnersysteme
  • Institut für Betriebssysteme und Computerkommunikation
  • Institut für Angewandte Informatik/Steuerungssysteme
  • Institut für Informationssysteme und Softwaretechnologie
  • Fakultätsrechenzentrum
Die Fakultät Informatik an der TU Dresden ist die größte Lehrinstitution für Informatik in den neuen Bundesländern. Sie bildet in den vier Hauptfächern Technische Informatik, Theoretische Informatik, Praktische Informatik und Angewandte Informatik aus. Der Studienplan und die Prüfungsordnung entsprechen den Rahmenordnungen der deutschen Rektorenkonferenz und des Fakultätentages.
26.11.1990
Prof. Helmut Adler
Prof. Adler
Konstituierende Sitzung des demokratisch gewählten Fakultätsrates. Zum Dekan wird Prof. Helmut Adler gewählt.
19.03. bis 22.03.1991 Ehrenkolloquium aus Anlass des 70. Geburtstages von Prof. em. Dr.-Ing.habil. Dr. h.c. N. Joachim Lehmann, veranstaltet von der Abteilung Mathematik der Fakultät Naturwissenschaften und Mathematik der Technischen Universität Dresden.
07.06.1991 Aufnahme der Fakultät Informatik in den Fakultätentag Informatik zur 37. Plenarversammlung.
25.07.1991 Mit Inkrafttreten des Sächsischen Hochschulerneuerungsgesetzes war eine rechtliche Grundlage für die Erneuerung des Hochschulwesens im Freistaat Sachsen gegeben.
10.04.1992 Das Gesetz zur Struktur des Hochschulwesens und der Hochschulen im Freistaat Sachsen bestätigte die Einordnung des Wissenschaftsgebietes Informatik an der TU Dresden.
15.05.1992 Die 39. Plenarversammlung des Fakultätentages Informatik findet an der Fakultät Informatik in Dresden statt.
01.10.1992
Prof. Erwin Stoschek
Prof. Stoschek
Nach dem Ausscheiden von Prof. Helmut Adler in den Ruhestand übernimmt Prof. Erwin Stoschek das Amt des Dekans.
01.10.1992 Ehrenpromotion von Hans-Olaf Henkel zum Dr.-Ing. E.h.
Dez. 1992 Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Dresden werden in die Fakultät Informatik integriert. Die Ausbildung in den Lehramtsstudiengängen Informatik für Gymnasien und Mittelschulen wird an der Fakultät angesiedelt.
01.01.1993 Die Fakultät erhält folgende neue Struktur:
  • Institut Theoretische Informatik
  • Institut Technische Informatik
  • Institut Rechnersysteme
  • Institut Softwaretechnik I
  • Institut Softwaretechnik II
  • Institut Betriebssysteme und Computerkommunikation
  • Institut Künstliche Intelligenz
  • Institut Informationssysteme
  • Dekanat
  • Prüfungsamt
  • Fakultätsrechenzentrum
03.10.1993 Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (SHG) werden das Sächsische Hochschulerneuerungsgesetz abgelöst und die Rechtsgrundlagen für die Entwicklung der Hochschulen weiter ausgebaut.
27.09. bis 01.10.1993 Die Fakultät gestaltet die 23. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik in Dresden aus.
28.09.1993 Feierliche Übergabe der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur Multimediatechnik an die Technische Universität Dresden, Fakultät Informatik.
04.05.1994 Zum Dekan wird Prof. Erwin Stoschek gewählt.
13.07.1994 Auf der Grundlage des SHG erhält die Fakultät Informatik eine neue Fakultätsordnung und eine neue Struktur:
  • Institut für Theoretische Informatik
  • Institut für Technische Informatik
  • Institut für Rechnersysteme
  • Institut für Softwaretechnik I
  • Institut für Softwaretechnik II
  • Institut für Betriebssysteme, Datenbanken und Rechnernetze
  • Institut für Künstliche Intelligenz
  • Institut für Informationssysteme
  • Betriebseinheit Fakultätsrechenzentrum
18.07.1994 Die Promotionsordnung der Fakultät Informatik vom 18. Juli 1994 tritt in Kraft. Die Fakultät Informatik verleiht für die TU Dresden die akademischen Grade Dr.-Ing. und Dr.-Ing. E.h.
27.09.1994 Auf der Grundlage des SHG treten eine neue Studienordnung und eine neue Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Informatik in Kraft. Die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester. Als akademischer Grad wird Dipl.-Inf. verliehen.
01.02.1995 Arbeitsaufnahme des Graduiertenkollegs "Werkzeuge zum effektiven Einsatz paralleler und verteilter Rechnersysteme".
22.03. bis 24.03.1995 GI-Fachtagung "Datenbanksysteme in Büro, Technik und Wissenschaft" (BTW 95) in Dresden.
09.05.1995 Eröffnung des Referenzzentrums für Hochleistungsnetze und Multimedia an der TU Dresden im Gebäude der Fakultät Informatik.
31.05.1995 Eröffnung der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Multimediatechnik an der Fakultät Informatik (Inhaber der Stiftungsprofessur: Prof. Klaus Meißner).
20.06.1995 Auf der Grundlage des SHG tritt eine neue Grundordnung der TU Dresden in Kraft.
22.08. bis 25.08.1995 10. Internationale Konferenz "Fundamentals of Computation Theory" (FCT 95) in Dresden.
01.10.1995 Die Fakultät Informatik beginnt mit der Ausbildung im Ergänzungsstudiengang Softwaretechnik. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Als akademischer Grad wird Diplomsoftwaretechnologe (Dipl.-Softw.Technol.) verliehen.
01.12.1995 Ehrenpromotion von Prof. Dr. phil. Rul Gunzenhäuser zum Dr.-Ing. E.h.
29.01.1996 Die Studienordnung, die Prüfungsordnung und die Ordnung zur Aufnahmeprüfung für den Ergänzungsstudiengang Softwaretechnik treten in Kraft.
27.02. bis 01.03.1996 IFIP/IEEE International Conference on Distributed Platforms (ICDP 96) in Dresden.
14.02.1996 Die für die Fakultät Informatik gültige Gemeinsame Habilitationsordnung der TU Dresden tritt in Kraft.
15.03.1996 Ehrenkolloquium zum 75. Geburtstag von Prof. N. Joachim Lehmann.
17.09. bis 19.09.1996 20. Deutsche Jahrestagung für Künstliche Intelligenz in Dresden.
01.01.1997 Arbeitsaufnahme des Graduiertenkollegs "Spezifikation diskreter Prozesse und Prozesssysteme durch operationelle Modelle und Logiken".
03.03. bis 06.03.1997 8. Fachtagung Software-Ergonomie 1997 der GI in Dresden.
05.05.1997
Prof. Heiko Vogler
Prof. Vogler
Zum Dekan wird Prof. Heiko Vogler gewählt.
01.10.1997 Die Fakultät Informatik beginnt mit der Ausbildung im Internationalen Studiengang Computational Logic. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Als akademischer Grad wird Diplom-Informatiker (Dipl.-Inf.) verliehen. Auf Antrag kann eine englischsprachige Urkunde mit dem Master of Computer Science (M.C.S.) ausgehändigt werden.
01.10.1998 Die Fakultät Informatik beginnt mit der Ausbildung im Studiengang Informatik auf der Grundlage der Studienordnung vom 12.08.1998 und der Prüfungsordnung vom 12.08.1998. Die Regelstudienzeit beträgt bei Abschluss mit der Diplomprüfung 9 Semester bzw. bei Abschluss mit der Bakkalaureatsprüfung 6 Semester. Als akademische Grade werden Diplom-Informatiker/ Diplom-Informatikerin (Dipl.-Inf.) bzw. Bakkalaureus in Informatik/ Bakkalaurea in Informatik (Bakk. Inf.) verliehen.
01.10.1998 Für den Ergänzungsstudiengang Softwaretechnik treten neue Studiendokumente in Kraft (Studienordnung vom 02.09.1998, Prüfungsordnung vom 02.09.1998, Ordnung zur Aufnahmeprüfung vom 02.09.1998).
01.01.1999 Die Promotionsordnung der Fakultät Informatik vom 14.01.1999 tritt in Kraft. Die Fakultät Informatik verleiht für die TU Dresden die akademischen Grade Dr.-Ing. oder Dr. rer. nat. und Dr.-Ing. E.h. oder Dr. rer. nat. h.c.
01.07.1999 Die Neufassung des Gesetzes über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (SächsHG) vom 11. Juni 1999 tritt in Kraft.
01.10.1999 Die Fakultät Informatik beginnt mit der Ausbildung im Studiengang Medieninformatik auf der Grundlage der Studienordnung vom 31.08.1999 und der Prüfungsordnung vom 31.08.1999. Die Regelstudienzeit beträgt bei Abschluss mit der Diplomprüfung 9 Semester bzw. bei Abschluss mit der Bakkalaureatsprüfung 6 Semester. Als akademische Grade werden Diplom-Medieninformatiker/ Diplom-Medieninformatikerin (Dipl.-Medien-inf.) bzw. Bakkalaureus in Medieninformatik/ Bakkalaurea in Medieninformatik (Bakk. Medieninf.) verliehen.
01.10.1999 Die Fakultät Informatik beginnt gemeinsam mit der Fakultät Elektrotechnik mit der Ausbildung im interdisziplinären Studiengang Informationssystemtechnik. Die Regelstudienzeit beträgt bei Abschluss mit der Diplomprüfung 10 Semester bzw. bei Abschluss mit der Bakkalaureatsprüfung 6 Semester.
01.01.2000 Die Fakultät Informatik erhält eine neue Struktur:
  • Institut für Theoretische Informatik
  • Institut für Technische Informatik
  • Institut für Software- und Multimediatechnik
  • Institut für Systemarchitektur
  • Institut für Künstliche Intelligenz
  • Institut für Angewandte Informatik
  • Betriebseinheit Fakultätsrechenzentrum
Die Fakultätsordnung vom 13.10.1999 tritt in Kraft.
16.05.2000
Prof. Alexander Schill
Prof. Schill
Zum Dekan wird Prof. Alexander Schill gewählt.
20.12.2000 Das Schülerrechenzentrum wird durch ein gemeinsames Konzept der TU Dresden, der Stadt Dresden und des Landes Sachsen erhalten und als Betriebseinheit der Fakultät Informatik zugeordnet.
15.02. bis 17.02.2001 18. International Symposium on Theoretical Aspects of Computer Science (STACS 2001) in Dresden.
Aug. 2002
Hochwasser 2002
Hochwasser im August 2002
Das Hauptgebäude der Fakultät Informatik wurde vom Jahrhunderthochwasser stark betroffen. (Gesamtschaden: etwa 1 Mio. Euro)
30.09. bis 04.10.2002 Fifth International Conference on the Unified Modeling Language (UML 2002) in Dresden.
09.05.2003 Zum Dekan wird Prof. Alexander Schill wiedergewählt.
Oktober 2003 Gründung des International Center for Computational Logic an der TU Dresden.
22.10.2003 Grundsteinlegung für den Neubau der Fakultät Informatik.
18.11.2003 Grundsteinlegungsfeier aus Anlass der Grundsteinlegung für den Informatik-Neubau.
01.04.2004 Eröffnung der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Systems Engineering an der Fakultät Informatik. (Inhaber der Stiftungsprofessur: Prof. Dr. Christof Fetzer)
17.06.2004 Feierliche Einweihung der Heinz-Nixdorf-Stiftungsprofessur für Systems Engineering an der Fakultät Informatik.
22.06.2004 Verleihung der Ehrenmedaille der TU Dresden und der Fakultät Informatik an Herrn Joerg Michael Thielges der IBM und Übergabe eines hochwertigen SUR Grant an die Fakultät Informatik.
14.09.2004 Offizielles Richtfest für den Informatik-Neubau.
01.10.2004 Die Fakultät beginnt mit der Ausbildung im internationalen Masterstudiengang Computational Engineering. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester. Als akademischer Grad wird Master of Computer Science (M.C.S.) verliehen.
Die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den internationalen Masterstudiengang Computational Engineering treten in Kraft.
15.11.2004 Die Fakultät feiert das Richtfest des Informatik-Neubaus.
15.12.2004 Das Schülerrechenzentrum (SRZ) an der Fakultät Informatik begeht sein 20-jähriges Jubiläum.
13./14.07.2005 Eröffnung des SAP Research CEC Dresden in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fakultät Informatik. Gleichzeitig nahm an der Fakultät Informatik das "Center of Excellence on Advanced Software Architectures" seine Arbeit auf.
01.06.2006
Prof. Wolfgang E. Nagel
Prof. Nagel
Zum Dekan wird Prof. Wolfgang E. Nagel gewählt.
02.-06.10.2006 Die Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) "INFORMATIK 2006" findet im Informatikjahr an der Fakultät Informatik statt.
09.10.2006
Einweihung
Schlüsselübergabe
Offizielle Übergabe und feierliche Einweihung des Informatik-Neubaus
Die Fakultät feiert die Übergabe ihres Gebäutes mit einer eigenen Festveranstaltung.
Oktober 2006
Informatik-Neubau
Informatik-Neubau
Ende Oktober 2006 sind alle Institute und Einrichtungen der Fakultät Informatik in den Neubau auf der Nöthnitzer Straße umgezogen.
04.12.2006 Prof. Luis Moniz Pereira von der Universidade Nova de Lisboa / Portugal erhält die Ehrendoktorwürde der TU Dresden verliehen.
01.10.2007 Die Fakultät beginnt mit der Ausbildung im lehramtsbezogenen Bachelor of Education Informatik, Allgemeinbildende Schulen. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den lehramtsbezogenen Bachelor of Education Informatik, Allgemeinbildende Schulen treten in Kraft.
01.10.2007 Die Fakultät beginnt mit der Ausbildung im lehramtsbezogenen Bachelor of Education Informatik, Berufsbildende Schulen. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den lehramtsbezogenen Bachelor of Education Informatik, Berufsbildende Schulen treten in Kraft.
15.-16.05.2008 Symposium "Informatik in der DDR"
03.07.2008 Prof. Lutz Heuser, Vice President Corporate Research SAP AG, Walldorf, erhält die Ehrendoktorwürde der TU Dresden verliehen.
06.-12.07.2008 Die CEOI 2008 Central European Olympiad in Informatics findet an der Fakultät Informatik statt.
01.10.2009 Die Fakultät beginnt mit der Ausbildung im Bachelor-Studiengang "Informatik". Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang "Informatik" treten in Kraft.
01.10.2009 Die Fakultät beginnt mit der Ausbildung im Bachelor-Studiengang "Medieninformatik". Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester. Die Studienordnung und die Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang "Medieninformatik" treten in Kraft.
01.10.2009 Übernahme des Fakultätsrechenzentrums (FRZ) durch das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH).
08.-09.10.2009 Die Fakultät begeht ihre Jubiläumsveranstaltung "40 Jahre Informatik an der TUD"
14.11.2009 Das neue Gesetz über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsische Hochschulgesetz - SächsHSG) wird vom Sächsischen Landtag beschlossen
07.12.2009
Prof. Andreas Pfitzmann
Prof. Pfitzmann
Herr Prof. Dr. rer. nat. Andreas Pfitzmann wird zum Dekan gewählt.
08.12.2009 Das Schülerrechenzentrum (SRZ) an der Fakultät Informatik begeht sein 25-jähriges Jubiläum.
01.01.2010 Das neue Gesetz über die Hochschulen im Freistaat Sachsen (Sächsische Hochschulgesetz - SächsHSG) tritt in Kraft.
23.04.2010 Verleihung der Ehrenmedaille der TU Dresden an Frau Viola Klein, Promovar Unternehmensbeteiligungen AG
01.10.2010 Die Fakultät Informatik beginnt mit der Ausbildung im modularisierten Diplom-Studiengang Informatik.
15.11.2010 Gedenkveranstaltung für Professor Dr. rer. nat. Andreas Pfitzmann
November 2010 Start des ResUbic Labs Dresden, in welchem 19 Wissenschaftler an "Cyber-Physical Systems" forschen. Das Projekt wird für drei Jahre mit 4,5 Mio Euro vom ESF gefördert.
13.12.2010
Prof. Stefan Gumhold
Prof. Gumhold
Herr Prof. Dr. rer. nat. Stefan Gumhold wird zum Dekan gewählt.
01.07.2011 Der DFG-geförderter Sonderforschungsbereich HAEC ("Highly Adaptive Energy-Efficient Computing") startet mit 16 beteiligten Professuren aus Elektrotechnik, Informatik sowie Mathematik unter Koordination von Professor Gerhard Fettweis. Ziel ist die Erforschung von Technologien, die Computersysteme mit wesentlich verbesserter Energieeffizienz und unvermindert hoher Leistungsfähigkeit ermöglichen.
01.09.2011 Nachwuchsforschergruppe "Cognitive Interface Technology (CogITo)" beginnt mit der Erforschung von zukunftsorientierter Technologien auf den Gebieten virtueller Realität und adaptiver Mensch-Computer-Interaktion.
14.11.2011 Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt das von der TU Dresden und der Universität Leipzig gemeinsam beantragtes Graduiertenkolleg zum Thema "Quantitative Logiken und Automaten" und fördert es mit ca. 1,7 Millionen Euro für die Dauer von viereinhalb Jahren
01.02.2012 Die Nachwuchsforschergruppe "Visuelle Steuerung und Entwicklung von CPS Systemen" (VICCI) startet an der Fakultät für Informatik in Kooperation mit der Juniorprofessur Software Engineering ubiquitärer Systeme (SEUS), der Professur Computergraphik und Visualisierung (CGV) und der Professur Softwaretechnologie (ST).
März 2012 Die Technische Universität Dresden, das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) und SimuNova (TUD-Ausgründung) werden von NVIDIA zum CUDA Center of Excellence ernannt.
19.12.2012
Prof. Baader
Prof. Baader
Herr Prof. Dr-Ing. Franz Baader wird zum Dekan gewählt.
Oktober 2014 Der Master-Studiengang Computational Science and Engineering (CSE) wird ab Wintersemester 2012/13 als hochschulübergreifender Studiengang gemeinsam von der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg angeboten.
18.11.2014
Tafel
Gebäudebenennung
Die Fakultät Informatik der TU Dresden wird in ehrendem Gedenken an Professor Andreas Pfitzmann "Andreas-Pfitzmann-Bau" benannt.
Stand: 12.5.2015, 10:11 Uhr
Autor: Ing. Silvia Kapplusch

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Ing.
Silvia Kapplusch

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